Sozialpreis für gelungene Integration

Geschrieben von Tobias Nusser am .

Die Klasse 7c des Störck-Gymnasiums ist vergangene Woche mit dem Sozialpreis des Rotary-Clubs Bad Saulgau-Riedlingen ausgezeichnet worden. Konrektor Bert Wall lobte in seiner Laudatio vor der versammelten Schulgemeinschaft vor allem die Selbstverständlichkeit, mit der die Klasse den aus Syrien stammenden Jungen Mellad in ihre Gemeinschaft aufgenommen habe. Dies sei ein hervorragendes Beispiel für gelungene Integration über alle Sprach- und Kulturunterschiede hinweg. Der Preis wird jedes Jahr für besonderes soziales Engagement vergeben und ist mit 50 Euro dotiert. Die Klassensprecher Evelin Bauer und Felix Fürst nahmen ihn strahlend entgegen.

Grüße aus „Down Under“

Geschrieben von Alina Tyborski am .

Alina Tyborski und Jonas Hepp aus der 10. Klasse des Störck-Gymnasiums waren für neun Wochen in der australischen Provinz Queensland, um Vorboten eines möglichen Schüleraustausches zu werden. Sie berichten:

Gut 20 Flugstunden von Deutschland entfernt sieht die Welt vollkommen anders aus – im wahrsten Sinne des Wortes: Schon beim Aussteigen aus dem Flugzeug in Brisbane wurde uns mit der uns entgegen schlagenden Hitzewand bewusst: Das werden traumhafte neun Wochen Australienaufenthalt.
Australien, auch bekannt als „Down Under“, ist ein Land wie aus dem Bilderbuch – vom trockenen Outback, über einzigartige Küsten und feuchte Regenwälder bis hin zum „Big-City-Life“; wo man bei uns morgens vielleicht ein Reh oder einen Hasen sieht, begegnet man in Australien den extrem scheuen Kängurus und Wallabys.
Wir besuchten täglich die „Calen District State School“ in dem kleinen Dorf namens Calen nahe Mackay an der Ostküste. Der Schulalltag begann um 9.00 Uhr und endete täglich nachmittags um 15.00 Uhr. Anfangs etwas ungewöhnlich, doch schon nach kurzer Zeit völlig normal waren auch unsere Schuluniformen, bestehend aus T-Shirt und kurzer Hose. Die Schule wird von ca. 200 Schülerinnen und Schülern besucht und umfasst die Klassen „Prep“, was der deutschen Vorschule entspricht bis einschließlich der 12. Klasse. Wir selbst durften während unsers Aufenthalts Teil der 10. Klasse sein. Unter den knapp 200 Schülerinnen und Schülern ließ sich leicht ein neuer Freundeskreis schließen. Deshalb freuen wir uns umso mehr auf nächstes Jahr, denn einige der neuen Freunde verfolgen den Plan für ein paar Wochen nach Bad Saulgau zu kommen. Insgesamt war es eine wunderschöne und erlebnisreiche Zeit, die wir niemals vergessen werden und die wir auf jeden Fall wiederholen würden. Ein ganz großes und herzliches Dankeschön an die beiden Schulen und die Lehrerinnen und Lehrer für die Ermöglichung der neun Wochen Australien sowie an unsere Gastfamilien und Freunde für ihre immer offene und herzliche Art!

Schüler tauchen in die Lebenswelten wilder Tiere ein

Geschrieben von Johannes Koch am .

Beeindruckende Erfahrungen mit außergewöhnlichen Tieren haben Sechstklässler des Störck-Gymnasiums vergangenen Freitag gemacht. Im Rahmen des Biologieunterrichts hatte Lehrerin Meike Kuntz Urs Haag, der seit Jahren profunder Experte für exotische Tiere ist, eingeladen. In der ersten Reihe des Fachraums hatte dieser einige Behältnisse mit einem schwarzen Tuch bedeckt, so dass deren Umrisse und deren außergewöhnlicher Inhalt nur erahnt werden konnten. Unterstützt durch zahlreiche Informationen auf einer Powerpoint-Präsentation enthüllte er nach und nach besondere Tiere. Zunächst waren unterschiedlichste Vogelspinnen an der Reihe. „Manche Vogelspinnenarten werden nur wenige Zentimeter groß, während andere fast Tellergröße erreichen“, so der Experte. Dies hänge mit der natürlichen Umgebung zusammen. „Je nachdem, welche ökologische Nische die Art besetzt, passt sie sich den natürlichen Begebenheiten dort ideal an“. Besonders die mitgebrachten Schlangen zogen die Klasse in ihren Bann. Urs Haag erzählte allerlei wissenswerte Einzelheiten zu den unterschiedlichen Arten. Anschließend hatten die Schüler die Möglichkeit, eine über zehn Kilogramm schwere Boa Constrictor aus der Nähe zu begutachten. Viele nahmen allen Mut zusammen und streichelten das Tier vorsichtig. Auch die Riesentausendfüßler und das perfekt getarnte „Lebende Blatt“ faszinierten die Schüler. Immer wieder stellten sie interessiert Fragen, die Urs Haag bereitwillig beantwortete. Er erklärte, was an Skorpionen so gefährlich ist und wie alt Männchen und Weibchen verschiedener Spinnenarten werden können. „Interessant ist auch dieser Frosch aus Südamerika“, sagte Haag, „dieses etwas einfach Tier wartet so lange an der gleichen Stelle, bis mal ein Beutetier vorbeiläuft und schlägt dann zu“. Gebannt lauschten die Schüler den Ausführungen, bis die Schulglocke diese besondere Biologiestunde beendete.

Schüler treffen Unternehmer

Geschrieben von Johannes Koch am .

In diesem Schuljahr gibt es zum ersten Mal zwei parallele Wirtschaft Neigungskurse am Störck-Gymnasium. Um die Unterrichtsinhalte für die Schüler greifbarer zu machen, besuchten vergangenen Dienstag Andreas Reisch, Geschäftsführer des gleichnamigen Bauunternehmens und Tatjana Buck, Inhaberin der Vitalapotheke, den Unterricht. Beide Unternehmer stellten sich den zahlreichen Fragen der Schüler. Dabei kamen eine Vielzahl an wirtschaftsspezifischen Inhalten wie Standortwahl, Rechtsform und Marketingmix zur Sprache. „Die Wahl der Rechtsform ist besonders wichtig für ein Unternehmen“, so Andreas Reisch. „Der Gesetzgeber bietet die Möglichkeit, die Haftung zu beschränken, um Unternehmen gezielt zu fördern“. In Bezug auf das Thema Marketing sagteTatjana Buck: „Letztlich sind gute Leistungen und Mund-zu-Mund-Propaganda einfach das beste Marketing“. Der Kunde müsse einfach zufrieden sein, „dann spricht sich das schnell herum“. Neben fachlichen Inhalten kamen auch persönliche Themen wie berufliche Werdegänge, Studientipps oder die Work-Life-Balance zur Sprache. „Letztlich ist Erfolg auch immer eine Frage der Disziplin und des Fleißes“, sagte Tatjana Buck. Dabei gehe es auch darum, persönliche Träume und Wünsche nicht aus den Augen zu verlieren, sondern diese konsequent zu verfolgen, und „klar, gute Noten öffnen einem schon Möglichkeiten“, so die Pharmazeutin. Für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sei vor allem eine gute Selbstorganisation wichtig. „Das Berufsleben funktioniert eigentlich ähnlich wie das Schulleben. Wenn man zielgerichtet arbeitet, haben alle etwas davon“, so Andreas Reisch. Wichtig sei es, auch Gespräche und Sitzungen gut zu planen sowie mit einer gewissen Disziplin zu führen“. Nach knapp zwei Schulstunden spendeten die Schüler Applaus – für die Bereitschaft, alle Fragen zu beantworten.

Bildungspartnerschaften

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