Jahrgang 2017 feiert erfolgreiches Abitur

Geschrieben von Tobias Nusser am .

Mit einem festlichen Abiball haben 63 Schülerinnen und Schüler des Störck-Gymnasiums vergangenen Sonntag ihr Abitur im Stadtforum gefeiert. Stufensprecher Simon Schnebel stellte in seiner Eröffnungsrede heraus, dass die mit dem Abitur nun neu gewonnene Freiheit auch eine große Verantwortung mit sich bringe. „Zum ersten Mal ist es an einzelnen von uns, eigene Ziele zu formulieren und diese auch zu erreichen“. Schulleiter Stefan Oßwald griff den Gedanken auf und verwies darauf, dass vieles „auch eine Frage der Perspektive“ sei. Letztlich gehe es darum, seine ganz „eigene Vision zu entwickeln“. Er lobte den Jahrgang, nicht nur aufgrund seines Gesamtdurchschnitts von 2,2, der deutlich über dem Landesdurchschnitt liege, sondern auch „wegen des großen Engagements, mit dem ihr euch in unsere Schulgemeinschaft eingebracht habt“. „Das war schon herausragend, von der Leistung wie vom Miteinander und zeigt euer außerordentliches Potenzial“, so der Schulleiter. Dies freute auch den neuen Vorsitzenden des Fördervereins „Freunde des Störck-Gymnasiums“, Michael Roensch. Es werde schließlich in der Zukunft auch darum gehen, „die gesellschaftlichen Herausforderungen anzunehmen“ und entsprechende Lösungen zu entwickeln – mit starken Netzwerken, guten Beziehungen und einem insgesamt guten Zusammenhalt. Unter den vielen guten Wünschen, die die Abiturienten an diesem Abend entgegennehmen konnten, brachte es schlussendlich der Elternbeiratsvorsitzende Michael Skuppin in wenigen Worten auf den Punkt: „Möge euch das Leben lieb haben“.

Studienfahrt Sachsen nach Leipzig, Halle, Meißen und Dresden

Geschrieben von Volker Braig am .

Am Montag, 19. Juni 2017, fuhren 15 Schülerinnen und Schüler des Störck-Gymnasiums Bad Saulgau mit ihren Lehrern Matthias Schweizer und Volker Braig auf Studienfahrt in den Freistaat Sachsen.

Ausgangspunkt für die täglichen Entdeckungsreisen war die ‚Boomtown‘ Leipzig, die in den letzten Jahren eine bedeutsame und sichtbare Wandlung und Entwicklung gemacht hat.

Nachdem die Stadt mit ihren Sehenswürdigkeiten wie Gewandhaus und Völkerschlachtdenkmal ausgiebig besichtigt und im Zeitgeschichtlichen Forum sowie dem Stasimuseum ‚Runde Ecke‘ die jüngere deutsche Geschichte näher beleuchtet worden war, stand am Mittwochabend ein Besuch der Oper Halle aus dem Programm: In einer eigens konzipierten Raumbühne wurde ‚Der fliegende Holländer‘ von Richard Wagner, einem gebürtigen Leipziger, aufgeführt. Das Publikum wurde durch die Sitzplätze direkt auf der Bühne als Statisten mit in das Bühnengeschehen einbezogen. Ein großartiges Erlebnis, das von den Schülerinnen und Schülern bei der anschließenden Nachbesprechung mit Regisseur, Kapellmeister und Solisten als „voll cool“ höchstes Lob erfuhr.

Am Donnerstag besuchten die Schüler die weltberühmte Porzellanmanufaktur in Meißen und die Landeshauptstadt Dresden. Dort konnten sich die Studienfahrtteilnehmer bei strahlendem Sonnenschein von der Pracht des wiederaufgebauten ‚Elbflorenz‘ persönlich überzeugen. Eine Führung in der Gemäldegalerie der Alten Meister eröffnete zudem einen Blick in die Exklusivität der Kunstschätze am ehemals kurfürstlich-königlichen Hof.

Bevor es am Samstag mit der Deutschen Bahn wieder nach Hause ging, lernten die Schülerinnen und Schüler am Freitag noch die ‚Bachstadt‘ Leipzig mit der Thomaskirche als Wirkungsstätte des weltberühmten Komponisten kennen, die bis heute als die wichtigste Kirche für die evangelische Kirchenmusik gelten darf. Den gemeinsamen Abschluss bildete das „Klassik airleben“ im Leipziger Rosental mit dem berühmten Gewandhausorchester – Stadionatmosphäre auf Weltniveau.

Rundum gelungene Tage also, bei denen fast vergessen wurde, dass Studieren das Leitmotiv stellte. Oder wie es im Gewandhaus steht: Res severa verum gaudium – wahre Freude ist eine ernste Sache.

Lena Böhme erhält als erste Nachwuchsmedizinerin Förderung der Stadt Bad Saulgau

Geschrieben von Tobias Nusser am .

Immer zum Start eines Wintersemesters vergibt die Stadt Bad Saulgau eine finanzielle Förderung für Nachwuchsmediziner – erstmalig vergangenes Jahr. Für 2016 hat die aus Ärztevertretern und der städtischen Wirtschaftsförderung bestehende Jury die Bad Saulgauer Nachwuchsmedizinerin Lena Böhme ausgewählt. Eine an die Förderung geknüpfte Bedingung hat die Studentin gerade erfüllt.

Am Störck-Gymnasium hat Böhme vor aktuellen und künftigen Abiturienten einen Vortrag über ihre Motivation, ihre Erfahrungen und Herausforderungen während des Medizinstudiums gehalten – und dabei vielleicht den ein oder anderen frisch gebackenen Abiturienten dazu bewegt, über die Aufnahme eines Medizinstudiums und die Bewerbung für das städtische Förderprogramm nachzudenken. Denn das Studium sei zwar lange, aber dafür sehr interessant. Und vor allem die anschließende Tätigkeit als Ärztin oder Arzt sei eine tolle Perspektive.
Böhme erklärte darüber hinaus sehr anschaulich, worauf es bei einem Medizinstudium (nicht nur formal) ankommt, welche Studieninhalte und –schwerpunkte es gibt und natürlich auch, wie das Alltagsleben einer Medizinstudentin aussieht. Tipps hatte Böhme auch dafür, wie das Studium u.a. mit Hilfe des städtischen Förderprogramms finanziert werden kann.

Förderprogramm wird einmal jährlich ausgelobt
Das Förderprogramm für Nachwuchsmediziner vergibt die Stadt Bad Saulgau einmal jährlich. 100 Euro pro Monat beträgt die Förderung während des Medizinstudiums. Ziel des Förderprogramms ist es, Nachwuchsmediziner für eine Karriere am Standort Bad Saulgau zu gewinnen und einem Engpass bei den niedergelassenen Ärzten gar nicht erst entstehen zu lassen. „Wir wollen mit dem Programm in erster Linie den Austausch zwischen Studierenden und den in Bad Saulgau niedergelassenen Ärzten ermöglichen“, macht Thomas Schäfers von der städtischen Wirtschaftsförderung deutlich.
Deshalb sind an die Förderung auch keine Verpflichtungen für ein berufliches Engagement nach dem Studium geknüpft. Lediglich ein Praktikum und zwei Vorträge müssen die Nachwuchsmediziner während der Studienzeit in Bad Saulgau absolvieren.

Mehrfachbewerbung möglich
Ausgelobt hat die Stadt die Förderung erstmalig im vergangenen Jahr. Das Programm ist dabei auf sehr große Resonanz gestoßen, viele Bewerbungen sind bei der Stadt eingegangen. „Da waren dann wirklich einige sehr gute Bewerbungen dabei. Es wäre schade, wenn wir da nicht noch eine weitere Chance einräumen könnten“, so Schäfers. Hierfür hat die Stadt mittlerweile die Richtlinien angepasst. Kandidaten können ihre Bewerbung so im Folgejahr nochmals einreichen. Eine Erstbewerbung kann darüber hinaus auch dann erfolgen, wenn das Medizinstudium nicht erst frisch aufgenommen wurde.

Weitere Informationen über das Förderprogramm und die Modalitäten stehen als Flyer hier zum Download bereit.


Lateinschüler entdecken Rom

Geschrieben von Johannes Koch am .

Es war eine tolle, ereignisreiche Woche auf die die 32 Lateinschüler der Klassen mit ihren Lehrern Katrin Oppler und Markus Krauth zurückblicken können. Nachdem sich die Abfahrt in Bad Saulgau wegen eines Defekts am Bus um Stunden verzögerte und man erst mitten in der Nacht die Reise gen Süden antreten konnte, hielt der Aufenthalt in Rom alles, was er versprach. Von der zentral gelegenen Unterkunft, die es an nichts fehlen ließ, konnten die Klassiker des antiken Roms, vom Pantheon über das Forum Romanum bis hin zum antiken Hafen Ostia erkundet werden. Nicht selten waren die Schüler dabei in der Lage, die groben Züge lateinischer Inschriften selbst zu übersetzen. Selbstverständlich blieb zwischen den einzelnen Programmpunkten noch genügend Zeit, das mediterrane Flair einfach zu genießen.

Bildungspartnerschaften

  • Sparkasse Bad Saulgau
  • ALBA
  • Quadflieg Rechtsanwaelte
  • Ludwig Boll
  • Volksbank Bad Saulgau
  • Stadler Treppen
  • Bestattungen Friedmann
  • Knoll
  • Claas
  • Manfred Gruber
  • Kleber Post
  • Reisch
  • Klinik am Moos
  • Kliniken Sigmaringen2
  • Sessler
  • Junges Kunsthaus
  • DRK