Musik zum Träumen

Geschrieben von Johannes Koch am .

Unter dem Titel „Abi concertante“ haben die acht jungen Musiker des Neigungskurses Musik des Störck-Gymnasiums vergangenen Dienstag im vollbesetzten Lichthof des Alten Klosters ein Programm präsentiert, das die ganze Bandbreite der Musik umspannte, von Klassik über Romantik bis hin zu Jazz und Pop. Bereits zu Beginn wurde deutlich, welches Potenzial in den Abiturienten steckt, als Letizia Deiß die Aria „Wie lieblich ist der Boten Schritt“ aus Händels Messias sang. Mit Bravour meisterte sie, souverän begleitet von Leopold Schneider am Klavier, die großen Intervallsprünge, mit Leichtigkeit die hohen Passagen. Anschließend zeigte Lena Heske mit Mozarts Flötenquartett in D-Dur, dass sie nicht ohne Grund in den letzten Jahren mehrere Wettbewerbe gewann. Beeindruckend präzise und mit einem wunderbar weichen, vollen Ton musizierte sie auch die schnellen Sequenzen mit beeindruckender Musikalität. Nach diesem furiosen Auftakt wurde es im Mittelteil des Konzertes nachdenklicher, emotionaler. Das Allegretto der Sonate Opus 167 von Camille Saint-Saens, gespielt von Melanie Dreher an der Klarinette, lud bereits in typisch romantischer Manier zum Träumen ein, bevor der Popsong “Pocahontas” der jungen Kölner Band AnnenMayKantereit Einblicke in die Gefühlswelt einer gerade gescheiterten Beziehung gab. Elena Weisser schaffte hierbei den Spagat zwischen melodiöser Popmusik und vorwurfsvoller, ja fast sprechgesangartiger Phrasierung. Hieran schloss sich Robbie Williams „Angels“, gespielt von Bernd Pfeifer am Klavier, hervorragend an, bevor Jonas Welte am Marimbaphon in die Klangwelt Afrikas einführte. Toll, wie er mit vier Schlägeln Werner Stadlers „Charade“ zum Schwingen brachte. Anschließend wusste Salome Simmler am Klavier mit dem Mai aus Tschaikowskis Jahreszeitenzyklus zu überzeugen, bevor Lea Pfeifer den gesamten Ambitus der Klarinette nutzte, um Niels W. Gades Ballade aus den Fantasiestücken Nr. 3 aufzuführen. Der von Salome Simmler vorgetragene Text über den Alltag im Neigungsfach Musik mit „Dirigent“ Stefan Oßwald brachte das Publikum das eine oder andere Mal zum Schmunzeln. Dieser ließ es sich nicht nehmen, noch ein paar Worte an die Abiturienten zu richten. Es sei einfach toll zu sehen, dass man in Zeiten des zunehmenden Egoismus gemeinsam einen solchen Abend auf die Beine gestellt habe. Die Schüler können „stolz auf sich sein“. Mit dem ersten Satz aus Poulenc’ “Sonata for Flute and Piano” zeigte Lena Heske noch einmal ihr gesamtes Können an der Querflöte, souverän begleitet von Ute Dorn am Klavier, bevor das Duett “Die Gefangene” von Antonin Dvorak, gesungen von Letizia Deiß und Fiona Skuppin (Jahrgangsstufe 1) den gelungenen Schlusspunkt setzte.

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