Beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“, der im Dornier-Museum in Friedrichshafen am 5. und 6. Februar stattfand, konnten mehrere Schülerinnen und Schüler mit innovativen und praxisnahen Projekten überzeugen und wurden mit Preisen ausgezeichnet. Alle Projekte entstanden im Schülerforschungszentrum Südwürttemberg (SFZ) am Standort Bad Saulgau, wo die Jugendlichen fachlich begleitet und gefördert wurden. Einen beeindruckenden Erfolg im Bereich Technik erzielten Aaron Eisele und Dominik Reiner (beide Störck- Gymnasium Bad Saulgau). Mit Unterstützung der Firma Häussler untersuchten sie Teigknetmaschinen und nutzten verschiedene Messtechniken, um objektiv zu bestimmen, wann ein Teig optimal geknetet ist. Für ihre praxisorientierte Forschungsarbeit erhielten sie den 3. Platz und zusätzlich den Sonderpreis „Qulitätssicherung durch zerstörungsfreie Prüfung“. Ebenfalls im Bereich Technik wurde Jonathan Claßen (Walter Knoll Schulverbund) mit einem hervorragenden 2. Platz ausgezeichnet. Er entwickelte einen sogenannten Dachhöhenboxsensor, der Autofahrerinnen und Autofahrer mit aufgesetzter Dachbox vor zu niedrigen Durchfahrten, etwa in Tiefgaragen, warnt. Das System gibt rechtzeitig eine Warnmeldung aus und kann so Schäden an Fahrzeugen und Gebäuden verhindern. Für diese innovative Lösung erhielt er zusätzlich den Sonderpreis „Mit Sicherheit Zukunft gestalten“. Den größten Wettbewerbserfolg erzielte Felix Boll (Störck-Gymnasium) im Fachgebiet Chemie. Er erforschte, ob schmerzlindernde Wirkstoffe aus Weiden als natürliche Alternative zu Aspirin genutzt werden können und somit eine mögliche Ergänzung oder Alternative zur herkömmlichen Schmerzbehandlung darstellen. Für seine überzeugende Arbeit erhielt er den 1. Platz in Chemie und qualifizierte sich damit für den Landeswettbewerb, welcher vom 25.-27. März an der Hochschule Aalen stattfinden wird. Im Fachgebiet Biologie erhielt Lukas Stöckler (Störck-Gymnasium) für sein Projekt „Vertical Gardening“ den Sonderpreis „Ressourceneffizienz und Zirkularität“. In seiner Arbeit konstruierte er einen vertikalen Garten aus Kunststoffröhren und entwickelte eine eigene Nährlösung. Anhand verschiedener Versuche untersuchte er, unter welchen Bedingungen sich unterschiedliche Nutzpflanzen besonders gut für den vertikalen Anbau eignen. Sein Projekt leistet damit einen Beitrag zu nachhaltiger Landwirtschaft und effizienter Flächennutzung. Darüber hinaus präsentierte Soheib Chailou (Walter Knoll Schulverbund) eine intelligente Handygarage, die sich mit modernen technischen Funktionen auseinandersetzt und ebenfalls großes Interesse bei der Jury und den Besucherinnen und Besuchern weckte. Die ausgezeichneten Schülerinnen und Schüler zeigen eindrucksvoll, wie kreativ und engagiert junge Menschen am SFZ forschen. Das Schülerforschungszentrum Südwürttemberg unterstützt sie dabei, Projekte eigenständig zu entwickeln, experimentell umzusetzen und erfolgreich zu präsentieren.







