Im kommenden Schuljahr 2013/14 werden am Störck-Gymnasium in Klasse 5 drei G9-Klassen gebildet.
Am Montag dieser Woche ist das Klassenbildungsverfahren abgeschlossen worden. Insgesamt wurden 86 Schülerinnen und Schüler am Störck-Gymnasium für das kommende Schuljahr angemeldet. Eine geplante Parallelität von G8- und G9-Zügen, wie es der Schulversuch vorsieht, ist aufgrund der Anmeldezahlen in diesem Jahr am Störck-Gymnasium nicht umsetzbar gewesen, da für einen G8-Zug zu wenige Anmeldungen vorhanden waren. Eine Klasse kann nach dem Schulgesetz ab 16 Schülerinnen und Schülern gebildet werden. Im Vorjahr wurden eine G8 und zwei G9 Klassen am Störck eingerichtet. Nach der Aufhebung der verbindlichen Grundschulempfehlung entscheiden die Eltern eigenverantwortlich, an welcher Schule und in welchem Zug sie ihr Kind anmelden. Auf einem Informationsabend des Störck-Gymnasiums in der vergangenen Woche wurden die Eltern nochmals ausführlich durch die Schulleitung des Störck-Gymnasiums über Möglichkeiten und Rahmenbedingungen der bevorstehenden Klassenbildung informiert.
Die Klassenbildung muss bei diesem Schulversuch jedes Jahr neu je nach Anmeldezahl für G8 oder G9 festgelegt werden. „Die Eltern der neuen Fünftklässler haben nun durch Ihre Anmeldung, die Sie sicherlich nach reiflicher Überlegung verantwortlich getroffen haben, die Klassenbildung der neuen Fünftklässler für das Schuljahr 2013/14 entschieden“, berichtet der Schulleiter des Störck-Gymnasiums Herr Oßwald. „Wir werden uns in den kommenden Jahren weiterhin für den Fortbestand der Parallelität von G8 und G9 einsetzen, weil wir davon überzeugt sind, dass beide Wege zum Abitur ihre Berechtigung haben“, so Oßwald weiter.
Von den 44 teilnehmenden Gymnasien am Schulversuch in Baden-Württemberg können nach den Anmeldezahlen derzeit nur zwölf Schulen G8-Züge parallel zu den G9-Zügen anbieten. Alle anderen Gymnasien des Schulversuchs bieten nur noch G9-Züge an.








