Verabschiedung von Franz Schweizer – Lehrer mit Leib und Seele
Bad Saulgau - „Mit dir geht ein Urgestein des Störck-Gymnasiums in Pension, ein Original, positiv und immer konstruktiv, ein Lehrer und Kollege mit viel Herz und Humor,“ hat Stefan Oßwald, Schulleiter des Störck-Gymnasiums Bad Saulgau, bei der Verabschiedung seines Stellvertreters Franz Schweizer gesagt. Zu dessen Verabschiedung kam ein illustrer Kreis von Kollegen, ehemaligen Wegbegleitern sowie dem Elternbeirat.
Franz Schweizer war über viele Jahre mit das Gesicht des Störck-Gymnasiums und ein Vorbild seines Berufsstandes. Dies machte Oßwald in seiner Laudatio deutlich. In 36 Jahren Zugehörigkeit hat der gebürtige Mahlstetter, der nach Lehramtsstudium und Referendariatszeit 1979 an die Schule kam, viele Schüler in ihrer Persönlichkeitsentwicklung begleitet und geformt, aber auch das Bild der Schule entscheidend mitgestaltet. War er doch nicht nur Lehrer mit Leib und Seele, sondern insgesamt 30 Jahre, davon 16 Jahre als Rektoratsassistent und die vergangenen 14 Jahre als stellvertretender Schulleiter, in der Schulverwaltung tätig. „Mit dir verlieren wir nicht nur einen wertvollen Kollegen, sondern auch eine Institution, die auch in stürmischen Zeiten immer partnerschaftlich und konstruktiv den Weg mitgegangen ist“, so das Lob und der Dank des Schulleiters an seinen engsten Vertrauten.
Namens des Schulträgers dankte der Erste Beigeordnete Richard Striegel Franz Schweizer für sein außerordentliches schulisches Engagement sowie für „Ihre eindrucksvolle Lebensleistung für unsere Schulstadt und Ihre Schüler“. „Sie haben der Schule gut getan ,“ war sein Kompliment an Franz Schweizer. Weitere Dankesworte und gute Wünsche für die Zeit nach der Schule gab es von der Elternbeiratsvorsitzenden Silke Sommer-Hohl und von Stefan Gloning für den Personalrat. „Hefte, Tafelschwamm und Kreide, das leg’ ich jetzt beiseite. Aufsicht, Korrigieren, Klassenfahrt, das bleibt mir künftig nun erspart. Schüler, Unterricht, Kollegen, das wird mir sicher fehlen.“ Mit diesem Reim verabschiedete sich Franz Schweizer aus seinem Kollegenkreis, nicht ohne vorher allen zu danken, die ihn in den beinahe vier Jahrzehnten Schule begleitet und unterstützt haben. Am Ende gab es stehende Ovationen und so manche Abschiedsträne für einen beliebten Lehrer und Kollegen.






















