„Abinopoly – jetzt beginnt das Spiel des Lebens“, dies war das Motto des Abiballs vergangenen Samstag. Die 71 frisch gebackenen Abiturientinnen und Abiturienten des Störck-Gymnasiums hatten zu diesem Anlass ihre Eltern, Lehrer und Freunde ins Stadtforum geladen. Nach einem Sektempfang begrüßte Schulleiter Stefan Oßwald alle Gäste. In seiner Rede ging er besonders auf den im Abimotto enthaltenen Begriff des Spiels ein und betonte dabei, dass im Leben beides zusammengehört, der Ernst und das Spiel. „Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt“, zitierte Oßwald Friedrich Schillers berühmten Aphorismus. Es sei von elementarer Bedeutung, sich auszuprobieren, verschiedenes zu wagen um schließlich bei sich selbst anzukommen, so Oßwald. Jahrgangssprecher Jonas Hund vertiefte diesen Gedanken in seiner anschließenden Rede noch weiter. Auf die eigene Schulzeit zurückblickend forderte er eine grundlegende Reform des Schulwesens. Seit Wilhelm von Humboldt im 19. Jahrhundert die Persönlichkeitsbildung als höchstes Ziel der Schule benannt hat, sei der Begriff um die Hälfte geschrumpft, so Hund. Bildung werde mit Unterrichtsstoff gleichgesetzt, für die Ausprägung einer eigenen Persönlichkeit bliebe oft wenig Zeit. Dabei sei gerade eine starke Persönlichkeit das, was Wirtschaft und Gesellschaft heute besonders forderten. „Deshalb möchte ich allen Lehrern danken, die nicht nur Wissen vermittelt haben, sondern uns auch persönlich voranbrachten“, schloss Jonas Hund und erntete großen Beifall. Anschließend wurden die Preise für besondere Leistungen und besonderes Engagement verliehen. Stefan Oßwald betonte hierbei, dass sich die Noten des gesamten Jahrgangs sehen lassen könnten. Schließlich sei man „mit einem Gesamtschnitt von 2,2 ganz vorne mit dabei“. Hervorragende Leistungen gelangen Sarah Straub und Timo Pfeifer (beide mit einem Abiturschnitt von 1,1), Verena Sauter (1,2), Eva Binder und Leonie Lott (beide 1,3) sowie Lisa Meßmer und Janna Dillenz (beide 1,5). Auch wurde erwähnt, dass zwei Schüler zum Zeitpunkt der praktischen Sportprüfung krank waren und an einem Nachtermin die Chance hätten, ihr Abitur noch zu bestehen. Einige Einlagen aus dem Abiphoniker-Programm, Sketche und Musik, rundeten den Abend gekonnt ab. Freuen konnten sich außerdem alle Lehrer von vierstündigen Kursen. Sie wurden vom Abiturjahrgang mit einem kulinarischen Geschenk bedacht. Wir sagen: vielen Dank und alles Gute für die Zukunft!













