Einen beachtlichen Erfolg haben Loreley Trescher und Finn Weihprachtitzky aus der J1 des Störck-Gymnasiums vergangene Woche erzielt. Knapp 5% Wertzuwachs im Depot beim Planspiel Börse der Sparkassen, was Platz 1 im Landkreis Sigmaringen, Platz 1 in Baden-Württemberg und Platz 3 deutschlandweit bedeutete. „Unsere Strategie war eigentlich ganz einfach“, erklärt Finn Weihprachtitzky. „Wir haben einfach geschaut, was in der letzten Woche nicht so lief, und das stark gekauft“. Insgesamt habe man so „relativ viele Trades“ gemacht, betonen die beiden. Dies hat sich offenbar ausgezahlt. „Wenn ihr so weiter macht, fahrt ihr mit einem Lehrer nach Berlin“, erklärte Anna Neusch von der Kreissparkasse Sigmaringen. Viel Glück!
Spenden können ab dem 24.11.2025 anonym oder mit Namen in einem verschlossenen Umschlag (Aufschrift Sterntaler) im Briefkasten vor dem Lehrerzimmer eingeworfen oder bei Frau Oppler/Frau Kuntz abgegeben werden.
Für jede Spende erstrahlt ein neuer Stern am Himmel.
Das Störck - Gymnasium gestaltet Perspektiven.
Auch in diesem Jahr bewiesen die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen des Störck-Gymnasiums ihre Freude am Lesen und ihre beeindruckenden Vorlesekünste. Im Rahmen des bundesweiten Vorlesewettbewerbs traten die Klassensiegerinnen und -sieger der Schule zum Schulfinale an. Nach spannenden Vorrunden in den einzelnen Klassen qualifizierten sich6a Valentina Reiner (6a), Johanna Reisch (6b) und Lukas Gallauer (6c)für den Schulentscheid. Vor einer aufmerksamen Jury aus Lehrkräften sowie einer begeisterten Zuhörerschaft präsentierten sie zunächst ihre selbst gewählten Texte und anschließend einen unbekannten Auszug. Die Jury um Katrin Haiß-Notz von der Stadtbibliothek, Deutschlehrerin Annemieke Braun-Vollmer und Lius Traub aus der J1 zeigte sich beeindruckt von der Lesesicherheit, dem Ausdrucksvermögen und der lebendigen Textgestaltung aller Teilnehmenden. Besonders hervor stach schließlich Lukas Gallauer mit einem überzeugenden Vortrag den diesjährigen Schulentscheid für sich entscheiden konnte. Er wird das Störck-Gymnasium beim anstehenden Kreisentscheid vertreten. Alle drei Finalisten bekamen wertvolle Buchpreise überreicht.
Umweltschutz uns für Sara Demircioglu und Alexa Cramer einer Herzensangelegenheit. Deshalb lassen sich die beiden Achtklässlerinnen in diesem Schuljahr zu Umweltmentorinnen ausbilden. Hierfür waren sie für Workshops und Inputs drei Tage in Tübingen, um erste Schritte ihrer Ausbildung zu gehen. „Das Thema war in dieser Phase das Problem mit den CO2 Emissionen“, erklärt Sara Demircioglu. „Wir haben unterschiedliche Szenarien kennengelernt“, ergänzt Alexa Cramer, „wie der Ausstoß von zu viel Kohlendioxid sich auf die Erderwärmung und schließlich auf unser Leben auswirken kann“. Jetzt gehe es darum, an der Schule kleine Projekte zu finden, um den Treibhauseffekt ein bisschen bremsen zu können. Dazu haben die beiden engagierten Achtklässlerinnen schon viele Ideen. Ein nächster Themenschwerpunkt werden dann die erneuerbaren Energien bilden. Das Modellprogramm „Umweltmentoren“ wurde von der Deutschen UNESCO-Kommission mehrmals als offizielles Projekt der Weltdekade der Vereinten Nationen „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet. Damit sind die Projektträger in die „Allianz Nachhaltigkeit lernen“ aufgenommen. Die ausgezeichneten Projekte gelten als beispielhaft für eine innovative und breitenwirksame Umsetzung der Bildung für nachhaltige Entwicklung.
Nach mehreren Jahren Pause hat die SMV in diesem Schuljahr endlich wieder ihre beliebte SMV-Hütte durchgeführt. Zwei Tage lang verbrachte die engagierte Schülervertretung gemeinsame Zeit in Biberach – mit viel Teamgeist, Spaß und kreativer Arbeit.
Neben gemeinsamen Aktivitäten wie Spielen drinnen und draußen, Kochen und einer spannenden Nachtwanderung stand auch die Planung zahlreicher Projekte im Mittelpunkt: Die SMV organisiert in diesem Schuljahr unter anderem wieder die Rosenaktion, neue Schulpullis, eine Unterstufendisko an Fasnet, einen Kinoabend und das Sommerfest. Ganz neu im Programm ist die Gruselnacht am Freitag, den 14. November.
Die beiden Tage auf der Hütte waren ein voller Erfolg und haben gezeigt, wie viel Motivation und Zusammenhalt in der SMV steckt – ein gelungener Neustart einer schönen Tradition!
Hannah Holderried und Nora Sahlmen haben sich für den Bundeswettbewerb Fremdsprachen jeweils etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Unter dem Motto „Sprachen bauen Brücken“ haben sie zwei Videos in französischer Sprache aufgenommen. „Bei mir geht es um die Idee, dass es viele kleine Bausteine braucht, bis eine tragfähige Brücke oder Verbindung entsteht“, erklärt Hannah Holderried, in deren Clip viele kleine Papierrollen zu einer Brücke geformt werden. Folgerichtig heißt ihr Video auch „Un pont en papier“. „Meine Idee sieht eine Brücke aus unterschiedlichen Perspektiven zwischen Frankreich und Deutschland vor“, ergänzt Nora Sahlmen. „Ganz konkret von Straßburg nach Kehl“, einfach um die beiden Länder zu verbinden. Aus diesem Konzept, das sie „Le pont des perspectives“ nennt, hat sie ein raffiniertes Video gedreht. Nun hoffen beide auf möglichst viele Stimmen im Publikumsvoting. Abgestimmt werden kann unter
https://secure.bildung-und-begabung.de/bwfsanmeldung/public/voting/contest/type/SOLO%2B
Am 4. November setzte die Umwelt-AG des Störck-Gymnasiums Bad Saulgau ein starkes Zeichen für Nachhaltigkeit und praktischen Umweltschutz: Gemeinsam mit Thomas Schwall von der Stadtgärtnerei Bad Saulgau und Martin Sauter von der städtischen Umweltabteilung pflanzten die Schülerinnen und Schüler mehrere Streuobst-Hochstämme in Bolstern sowie am Ortsrand von Bad Saulgau.
Die Aktion wurde durch Fördermittel der Landesbank Kreissparkasse Sigmaringen, der VR Bank Donau-Oberschwaben eG sowie der Stadt Bad Saulgau finanziert. Dank dieser Unterstützung konnte die Umwelt-AG ein Projekt realisieren, das nicht nur zur Artenvielfalt in der Region beiträgt, sondern auch ein wertvoller Lernmoment für die Beteiligten war.
Für einen Großteil der Schülerinnen und Schüler war es das erste Mal, dass sie selbst einen Baum pflanzten. Dabei lernten sie unter fachkundiger Anleitung, warum Bäume in ihrer Ruhephase gepflanzt werden, weshalb die Wurzeln vor dem Einsetzen angeschnitten werden müssen und was es mit der Veredelungsstelle auf sich hat. Auch die Bedeutung der Veredelung bei Obstbäumen wurde anschaulich erklärt – ein wichtiger Aspekt für die spätere Fruchtqualität und Widerstandsfähigkeit der Bäume.
Die Aktion war nicht nur ein praktischer Beitrag zum Umweltschutz, sondern auch eine wertvolle Erfahrung für die Jugendlichen. Sie konnten aktiv mitgestalten, Verantwortung übernehmen und ihr Wissen über ökologische Zusammenhänge erweitern.
Die Stadt Bad Saulgau begrüßt das Engagement der Umwelt-AG ausdrücklich und sieht in der Aktion ein gelungenes Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen Schule und Kommune im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung.
Es war eine fulminante Rückkehr an den Ort, an dem einst alles begann: Für einen Konzertabend mit großartiger Musik und ganz persönlichen Anekdoten kamen Jeanette und Jan Röck auf Einladung des Fördervereins „Freunde des Störck-Gymnasiums“ am vergangenen Freitag zurück in ihre Bad Saulgauer Heimat, wo einst ihre musikalische Reise begonnen hatte, bevor sie ihre Karrieren als Sängerin und Pianist auf Bühnen rund um den Globus führten. „Bei uns zuhause war eigentlich überall Musik“, erinnerte sich ja Röck auf die erste Interviewfrage von Franz Schweizer, der nach einer Begrüßung durch die neue Vereinsvorsitzende Julia Rauch den Abend im gut besuchten Lichthof des Alten Klosters moderierte, an seine Kindheit. „Unser Vater spielte neben der Ziehharmonika oft Orgel in der Kirche“. Schnell lernten die Kinder das Flöte spielen, Jan entdeckte das Klavier für sich, Jeanette trat der Mädchenkantorei bei, nahm Gesangsstunden. „Dass Frau Marschall an mich geglaubt hat, auch bei der Vergabe von Soli“ sei für sie von besonderer Wichtigkeit gewesen, erklärte sie. Beide engagierten sich bei den Donaulerchen. Gemeinsam gründeten die vier Geschwister Jan, Jeanette, Manuela und Jimmy das Röck Quartett, traten auf Hochzeiten und anderen Feiern auf. „Damit verdienten wir als Schüler etwas Geld“, sagte Jan und seine Schwester ergänzte: „So entstand auch die Idee für den ersten Konzertabend Abiphoniker, der noch heute am Störck Gymnasium eine wichtige Rolle spielt“. Mit George Gershwins „Summertime“ und dem Volkslied „Kein schöner Land“, später „You raise me up“ und dem besonders berührenden "Ave Maria" von William Gomez gaben die beiden Kostproben ihres musikalischen Schaffens und erhielten lang anhaltenden Applaus. Auch gaben die Geschwister Einblicke ihre Studienzeit. Jan studierte in Karlsruhe, bekam später mehrere Engagements an verschiedenen Theatern. „Einmal war ich auf einem Kreuzfahrtschiff engagiert“, plauderte er, „auf dem auch Udo Jürgens war“. Die Begegnung werde er nie vergessen, ebenso wie die Zeit, als er Johannes Heesters Abend für Abend begleitete. „Da habe ich wirklich Improvisieren gelernt“, sagte er schmunzelnd und ließ es sich nicht nehmen, mit begnadeter Virtuosität am Flügel zu improvisieren. Jeanette studierte in Italien und Wien, es folgten Konzertreisen unter anderem nach Madrid, Zagreb, Sofia und ein Auftritt im weltbekannten Wiener Musikverein. „Bei einem Konzert in Wien habe ich dann einmal zufällig meinen alten Mathelehrer Rudolf Lehn getroffen“. Dabei habe sie sich zurückerinnert, wie schön die Zeit am Störck gewesen war. „Wie unkompliziert wir immer freigestellt worden sind, um unserer Musik nachzugehen“, dafür seien sie noch heute dankbar, erklärten die beiden. Heute widmen sich die beiden ganz unterschiedlichen Projekten. Jan arbeitet in einem Gymnasium in München, begleitet die Sängerin Asita Djavadi bei unterschiedlichen Konzertkonzepten. Jeanette ist Fachgruppenleiterin Gesang an einer Musikschule in St. Pölten. Gemeinsam haben die beiden ein Album voller eigener Interpretationen unterschiedlicher Kinderlieder herausgebracht. Bei „Der Mond ist aufgegangen" und "Ade zur guten Nacht" stimmte das Publikum schließlich gemeinsam mit ein – ein besonderer Schluss für einen ganz besonderen Abend.
Vergangene Woche war es wieder soweit: Beraterin Manuela Menger von der Bundesagentur für Arbeit war am Störck Gymnasium zu Gast, um in vielen Einzelgesprächen den Schülerinnen und Schülern dabei zu helfen, sich im Berufe- und Karrieredschungel zu orientieren. Denn in Deutschland gibt es über 21.000 Studiengänge, 423 Hochschulen sowie mehr als 300 duale Ausbildungsberufe. Ein erster Schritt ist es, im persönlichen Gespräch die eigenen Stärken und Interessen herauszuarbeiten, um anschließend eine grobe Richtung in den Fokus zu nehmen. Auch in diesem Jahr wurde das Angebot wieder gerne und ausgiebig genutzt.